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Sommerlager 2026 der DPSG Dogern – Abenteuer zwischen Bergen, Seen und Höhlen

  • vor 18 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit

„Gut Pfad!“ hieß es für die DPSG Dogern, als es Anfang August endlich wieder ins Sommerlager ging. Unser Ziel: Slowenien, genauer gesagt die wunderschöne Gegend rund um Ribčev Laz am Bohinjer See. Mit rund 25 Kindern und 15 Leiterinnen und Leitern sowie unseren Gästen von der DPSG Kandern mit weiteren 7 Kindern und 3 Leitern wurde aus dem Sommerlager eine große pfadfinderische Gemeinschaft.


Schon die Anreise war ein kleines Abenteuer für sich. Getreu dem Motto „Der Weg ist das Ziel“ machten sich die verschiedenen Altersstufen auf unterschiedlichen Routen auf den Weg nach Slowenien. Die Wölflinge und Jupfis reisten über München und waren zwei Tage unterwegs. Die Pfadis nahmen den Weg über Zürich und Ljubljana. Unsere Rover ließen es sich natürlich nicht nehmen, die Anreise besonders abenteuerlich zu gestalten: Über Mailand ging es nach Slowenien – inklusive einer ordentlichen Portion Wildwasser-Rafting. Drei Tage Abenteuer, bevor überhaupt das erste Zelt stand!


Am Sonntag, den 2. August, waren dann schließlich alle Kinder auf dem Zeltplatz angekommen. Nun hieß es: Rucksäcke auspacken, Zelte beziehen und erst einmal richtig ankommen. Doch viel Zeit zum Ausruhen blieb nicht, denn gleich am ersten Abend wartete bereits ein besonderes Highlight auf uns: Unserem Stammeskurat Thomas Ekert wurde die Woodbadge-Auszeichnung verliehen. Ein schöner und feierlicher Auftakt für unser gemeinsames Lager.


In den folgenden Tagen wurde es dann so richtig pfadfinderisch. Mit vereinten Kräften entstanden Lagerbauten, unter anderem unser Bannermast, der schon bald stolz über dem Lagerplatz thronte. Natürlich durften auch Kennenlernspiele und jede Menge gemeinsamer Aktionen nicht fehlen. Schließlich ist ein Sommerlager nicht nur ein Ort zum Zelten, sondern vor allem ein Ort, an dem aus vielen einzelnen Pfadfinderinnen und Pfadfindern eine große Gemeinschaft wird.


Und Slowenien hatte einiges zu bieten! Bei einer Wanderung ging es hinauf auf den Vogel. Bergauf wurde dabei so manche Schweißperle vergossen – aber der Blick über die beeindruckende Landschaft entschädigte für jeden Höhenmeter. Wer oben angekommen war, durfte sich zu Recht wie ein echter Bergsteiger fühlen.


An einem anderen Tag hieß es dann: Badehosen statt Wanderschuhe! Beim Ausflug nach Ribčev Laz lockte der wunderschöne Bohinjer See mit einer willkommenen Abkühlung. Nach all den Wanderungen und Lageraktionen war ein Badetag genau das Richtige.


Ein weiteres Highlight führte uns tief unter die Erde: Bei einem Ausflug zu den Höhlen von Postojna konnten wir eine ganz andere Seite Sloweniens entdecken. Zwischen riesigen Tropfsteinen und geheimnisvollen unterirdischen Gängen wurde schnell klar, dass Abenteuer nicht immer auf einem Berggipfel stattfinden müssen.


Auch der Savica-Wasserfall stand auf unserem Programm. Die Wanderung dorthin führte durch die beeindruckende slowenische Landschaft und endete an einem der bekanntesten Wasserfälle des Landes. Ein tolles Ziel für unsere Gruppe – und natürlich ein weiterer Beweis dafür, dass es sich lohnt, die Wanderschuhe zu schnüren und einfach loszulaufen.


Zwischen all den Ausflügen blieb natürlich genügend Zeit für das klassische Lagerleben: gemeinsam essen, spielen, lachen, erzählen und den Tag am (Lagerfeuer) ausklingen lassen. Und wenn dann nach einem langen Tag der Hunger kam, wartete zum Glück immer wieder superleckeres Essen auf uns. Ein großes Dankeschön an alle, die dafür gesorgt haben, dass niemand hungrig ins Zelt musste!


Ein ganz besonderer Moment des Sommerlagers war das Roverversprechen unserer ehemaligen Rover. In einer ruhigen und feierlichen Runde nahmen sie sich bewusst Zeit für diesen wichtigen Schritt auf ihrem weiteren pfadfinderischen Weg.


Doch wie es bei einem guten Sommerlager nun einmal ist, kam der letzte Tag viel zu schnell. Am Samstag, den 8. August, hieß es bereits wieder: Abbauen! Aus dem gemütlichen Lagerplatz wurde Stück für Stück wieder eine Wiese, die Zelte verschwanden in den Taschen und auch der Bannermast wurde abgebaut. Was blieb, waren müde Pfadfinder, viele Geschichten und noch viel mehr Erinnerungen.


Am Sonntag, den 9. August, traten schließlich alle gemeinsam die Heimreise mit dem Bus an. Gegen 22 Uhr rollte der Bus wieder in Dogern ein. Hinter uns lagen viele Kilometer, unzählige Erlebnisse und eine Woche voller Abenteuer.


Unser Sommerlager 2026 in Slowenien war ein Lager, wie man es sich als Pfadfinder nur wünschen kann: Berge, Seen, Höhlen, Wasserfälle, Lagerbauten, (Lagerfeuer), gutes Essen, jede Menge Spaß und vor allem eine tolle Gemeinschaft. Wir haben gemeinsam viel entdeckt, Neues ausprobiert und so manche Herausforderung gemeistert.


Ein herzliches Dankeschön! Ein solches Sommerlager wäre ohne die Unterstützung vieler Menschen und Institutionen nicht möglich. Deshalb möchten wir uns ganz herzlich bei allen bedanken, die unsere Jugendarbeit und insbesondere das Sommerlager 2026 finanziell unterstützt haben:


  • Sparkasse Hochrhein

  • Stiftung An Morgen Denken

  • Erna + Wilhelm Manz Stiftung

  • Stiftung Pro Dogern


Mit ihrer Unterstützung konnten wir unseren Kindern und Jugendlichen eine unvergessliche Woche voller Gemeinschaft, Abenteuer und neuer Erfahrungen ermöglichen. Dafür sagen wir von Herzen: Danke und Gut Pfad!


Ein weiterer großer Dank gilt allen Leiterinnen und Leitern, Helferinnen und Helfern sowie unseren Gästen der DPSG Kandern, die mit ihrem Einsatz, ihrer Zeit und ihrer guten Laune dieses Sommerlager zu etwas ganz Besonderem gemacht haben.


Und wie heißt es bei den Pfadfindern so schön: „Allzeit bereit!“ – für das nächste Abenteuer sind wir auf jeden Fall.



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